Autofahren in der dunklen Jahreszeit – 7 Tipps

1. Beleuchtung checken

Bevor sie sich also auf einer dunklen Landstraße mit kaputten Scheinwerfern finden, kontrollieren sie die Beleuchtung am Fahrzeug.


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2. Fahr mit Fernlicht

Die Scheinwerfer funktionieren einwandfrei und sie sind auf besagter Landstraße unterwegs. Fernlicht ist nicht nur erlaubt, sondern auch ratsam. Sie dürfen es einschalten, sobald 50 km/h und mehr auf nicht ausreichend beleuchteten Straßen gefahren werden dürfen. Also auch im Ortsgebiet.

3. Achte auf den Wildwechsel

Die Hauptverkehrszeiten decken sich im Herbst und Winter meist. Das ist problematisch, weil mit Beginn der Dämmerung auch mehr Wild unterwegs ist. Sollte Ihnen ein Reh, ein Hase oder ein Fuchs begegnen, schalten Sie sofort das Fernlicht aus! Die Tiere erschrecken sich sonst, verlieren die Orientierung und springen nicht von der Fahrbahn ab. Sollte eine Kollision nicht mehr zu verhindern sein, ist es wichtig, dass Sie das Lenkrad mit beiden Händen fest halten und mit voller Kraft auf die Bremse treten. Wichtig! Halten Sie voll auf das Tier zu und versuchen nicht auszuweichen. Sie könnten dabei in den Gegenverkehr geraten oder von der Straße abkommen und gegen einen Baum krachen. Wildunfälle deckt in der Regel eine Teilkaskoversicherung ab. Benachrichtigen Sie bei einem Unfall sofort Polizei und Jäger.

4. Sicherheitswesten und helle Bekleidung tragen

Seit 1. Mai 2005 herrscht eine Mitführpflicht für Warnwesten. Die Warnweste muss, laut Gesetz nur für den Fahrer vorhanden sein. Im besten Fall sind sie aber auch für alle anderen Passagiere in griffnähe. In der dunklen Jahreszeit ist es aber auch für Fußgänger und Radfahrer ratsam, sich mit einer Sicherheitsweste nach draußen zu begeben.

5. Keine zu dicke Bekleidung beim Autofahre

Es mag zwar ungemütlich kalt sein, wenn Sie früh morgens im Winter einsteigen. Doch je dicker die Kleidung ist, die Sie an haben, umso weniger schützt Sie der Rückhalteschutz des Sicherheitsgurtes. Das betrifft vor allem Kinder. Hier gilt, weniger ist mehr. Lieber einen dicken Strickpulli als eine Daunenjacke.

6. Ist die Straße nass, Fuß vom Gas

Wenn es vermehrt regnet und zudem noch Laub die Straßen bedeckt, werden die Fahrbahnen rutschiger. Außerdem können Laubblätter Schlaglöcher verdecken. Hier sollten Sie noch vorausschauender und achtsamer fahren und vor allem die Geschwindigkeit den Gegebenheiten und der Sichtweite anpassen. Zudem kann es sein, dass, je nach Lichteinstrahlung, die nasse Fahrbahn stark blendet. Vorsicht ist geboten.

7. Reifen checken!

Der wichtigste Teil an deinem Auto sind die Reifen. Ihr Fahrzeug ist nur an vier kleinen Punkten mit der Straße verbunden. Umso wichtiger ist es, dass Sie Ihre Reifen regelmäßig kontrollieren. Das geht ganz einfach: Nehmen Sie eine 1 Euromünze und stecken sie hochkant ins Reifenprofil. Verdeckt das Profil den goldenen Rand, haben Ihre Reifen noch genug Profil. Auf jeden Fall sollten sie nicht weniger als 4 Millimeter Profiltiefe unterschreiten.

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